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Der Untergang des Abendlandes. Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte I-II

Philosophy - books

Spengler, Oswald

049635

C.H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung

München

1931

16×24

tvrdi

1215

njemački

Price: 53,50 EUR

„Der Untergang des Abendlandes“ (1918/1922) von Oswald Spengler ist eines der einflussreichsten und umstrittensten geschichtsphilosophischen Werke des 20. Jahrhunderts. Spengler bricht darin mit dem damals vorherrschenden Bild einer linearen Fortschrittsgeschichte und ersetzt es durch ein zyklisches Modell. Spengler betrachtet die Weltgeschichte nicht als einen kontinuierlichen Fluss, sondern als das Nebeneinander von abgeschlossenen Hochkulturen. Morphologie der Geschichte: Er wendet eine „biologische“ Sichtweise auf Kulturen an. Jede Kultur wird wie ein lebendiger Organismus verstanden, der die Phasen von Geburt, Jugend, Reife, Verfall und Tod durchläuft.Kultur vs. Zivilisation: Spengler unterscheidet scharf zwischen diesen beiden Stadien. Die Kultur ist die kreative, lebendige Phase. Die Zivilisation (der „Untergang“) ist das Spätstadium, geprägt von Erstarrung, Materialismus und dem Aussterben echter geistiger Produktivität. Er bezeichnet die westliche (abendländische) Kultur als „faustisch“. Ihr Symbol ist die Unendlichkeit, ihr Kennzeichen der unbändige Wille zur Macht und der Drang in die Ferne. Nach Spengler befindet sich das Abendland seit dem 19. Jahrhundert im Stadium der Zivilisation. Er prophezeite den Übergang von der Demokratie zum Cäsarismus – einer Herrschaft autoritärer Einzelgestalten. Das Werk erschien am Ende des Ersten Weltkriegs und traf das Krisengefühl der Zeit. Obwohl es in akademischen Kreisen oft als unwissenschaftlich oder „metaphysisch“ kritisiert wurde, beeinflusste es zahlreiche Denker und wird heute wieder oft im Kontext von Debatten über das Ende der Geschichte oder geopolitische Verschiebungen zitiert.

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