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Der Gesellschaftsvertrag

Filozofija - knjige

Rousseau, Jean-Jacques

087948

Verlag Philipp Reclam

Leipzig

1978

11×18

meki

177

njemački

Cijena: 8,00 EUR

„Der Gesellschaftsvertrag" ist das politisch-theoretische Hauptwerk des Genfer Philosophen Jean-Jacques Rousseau aus dem Jahr 1762. Das Werk begründet die Volkssouveränität und gilt als eines der einflussreichsten Bücher der westlichen Philosophiegeschichte sowie als gedanklicher Wegbereiter der Französischen Revolution und moderner Demokratien. Der KerngedankeRousseau sucht nach einer Staatsform, die das Wohl der Allgemeinheit schützt, ohne die Freiheit des Einzelnen zu zerstören. Sein berühmtes Zitat bringt das Dilemma auf den Punkt:„Der Mensch ist frei geboren und überall liegt er in Ketten". Die Lösung ist der Gesellschaftsvertrag: Alle Bürger entäußern freiwillig ihre natürlichen Rechte an die Gemeinschaft. Da dies jeder tut, bleibt jeder Einzelne so frei wie zuvor – man gehorcht im Staat letztlich nur sich selbst. Vor der Vergesellschaftung leben Menschen frei, gleich und autark. Erst durch Eigentum, Missgunst und Ungleichheit entsteht die Notwendigkeit für Gesetze und Ordnung. Der Staat wird vom Gemeinwille geleitet. Dieser strebt immer das Gemeinwohl aller an. Er unterscheidet sich vom Gesamtwillen, welcher nur die Summe von egoistischen Sonderinteressen ist. Die gesetzgebende Gewalt liegt ausschließlich beim Volk. Diese Souveränität ist unteilbar und unveräußerlich. Rousseau lehnt ein reines Repräsentativsystem (wie Abgeordnete) ab; die Bürger müssen selbst abstimmen. Der Mensch tauscht im Vertrag seine natürliche Freiheit (das Recht auf alles zu greifen, was man begehrt) gegen die bürgerliche Freiheit (das Recht auf rechtmäßiges Eigentum) und die sittliche Freiheit (die Herrschaft über die eigenen Triebe) ein.

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